Die tschechische Zentrale für Tourismus - CzechTourism wird künftig dem Ministerium für Industrie und Handel (MPO) zugeordnet. Ziel dieser organisatorischen Änderung ist es, die internationale Vermarktung Tschechiens stärker mit den Bereichen Wirtschaft, Investitionen und Dienstleistungsexport zu verknüpfen. Die Zuständigkeiten für Tourismuspolitik, Gesetzgebung und die Zusammenarbeit mit den Regionen verbleiben weiterhin beim Ministerium für regionale Entwicklung (MMR).

"Der Tourismus ist ein bedeutender Bestandteil der tschechischen Wirtschaft, ein wichtiger Dienstleistungsexport und ein zentraler Arbeitgeber in den Regionen. Die neue Struktur ermöglicht es uns, die Expertise von CzechTourism und des Ministeriums für regionale Entwicklung noch enger mit den Instrumenten des Ministeriums für Industrie und Handel in den Bereichen Außenwirtschaft, Investitionen und Wirtschaftsdiplomatie zu verknüpfen. Unser Ziel ist klar: die internationale Positionierung Tschechiens weiter zu stärken und den wirtschaftlichen Beitrag des Tourismus für das ganze Land zu erhöhen. Das Ministerium für regionale Entwicklung wird auch künftig für die strategische Ausrichtung, den legislativen Rahmen sowie die Zusammenarbeit mit den Regionen verantwortlich sein, während das Ministerium für Industrie und Handel CzechTourism ein starkes Fundament für Marketing- und Auslandsaktivitäten bietet. Den Übergang gestalten wir gemeinsam so, dass sämtliche Kampagnen und Partnerschaften nahtlos fortgeführt werden können“, erklärt der stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Industrie und Handel, Karel Havlíček.

Für internationale Partner, Reiseveranstalter und Destinationen ändert sich nichts: Alle bestehenden Kooperationen, Marketingaktivitäten und Kampagnen werden ohne Unterbrechung fortgeführt. Auch die Finanzierung laufender Programme und Projekte bleibt gesichert. Das erfahrene Team von CzechTourism setzt seine Arbeit unverändert fort. 

Der Wechsel von CzechTourism zum Ministerium für Industrie und Handel erfolgt im Rahmen einer umfassenden Modernisierung der tschechischen Außenwirtschaftsförderung. Mit der neuen Agentur CzechBusiness (seit August 2026), die die Aktivitäten von CzechTrade und CzechInvest bündelt, setzt Tschechien auf eine stärkere Verzahnung von Tourismus, Exportförderung, Investitionen und internationalem Standortmarketing.

Was bedeutet das für internationale Partner?

  • stärkere Anbindung des Tourismus an die tschechische Export- und Wirtschaftsstrategie,
  • zusätzliche Synergien im internationalen Standortmarketing,
  • Kontinuität bei bestehenden Projekten und Kooperationen,
  • unveränderte Ansprechpartner und laufende Marketingaktivitäten.