Im Fokus stehen 28 realisierte Projekte vor allem junger Architektinnen und Architekten, die die Vielfalt und Innovationskraft der aktuellen tschechischen Architekturszene widerspiegeln – häufig auch außerhalb Prags. Themen sind unter anderem Nachhaltigkeit, Wiederverwendung bestehender Strukturen, neue Materialien und der Umgang mit öffentlichem Raum.
Das Projekt ist Teil des „Jahres der tschechischen Kultur in den deutschsprachigen Ländern“ sowie des Gastauftritts Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse 2026 und stärkt die internationale Sichtbarkeit sowie den fachlichen Dialog in der Architektur.
Ziel ist es, die zeitgenössische tschechische Architektur einem internationalen Publikum näherzubringen, neue Netzwerke zu fördern und die Zusammenarbeit zwischen deutschen und tschechischen Institutionen auszubauen.
Zu den ausgestellten Projekten gehören unter anderem der preisgekrönte Sitz des Weinguts Lahofer in Dobšice, die Konversion der Automatischen Mühlen von Gočár in Pardubice, die Kapelle Unserer Lieben Frau der Schmerzen in Nesvačilka oder die neue Fußgängerbrücke zur Insel Štvanice in Prag.
